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  • Der neue Luftpinsel

    Der neue Luftpinsel

    Und wieder eine neues Fass geöffnet: vor ein paar Tagen habe ich mit dem Airbrushen begonnen. Oder eher… wieder begonnen, da ich das Thema bereits als Jugendlicher zumindest mal angeschnitten habe – an einem Flugzeugmodell und ein paar sehr simplen Bildern. Diesmal habe ich mir aber vorgenommen, es von Grund auf richtig zu lernen:

    • Wie geht man mit den verschiedenen Farbtypen um?
    • Wie bringt man eine Grundierung auf?
    • Was muss ich wie und womit verdünnen?
    • Wofür brauche ich ein Varnish?
    • Was muss ich wie und wie häufig reinigen?
    • Wohin mit der Farben und den Lösungsmitteln?
    • Wie maskiere ich richtig?

    Ich bin eigentlich nur auf den Trichter gekommen, da ich zwei alte Kompressoren meines Vaters in der Garage (quasi) wiedergefunden habe, die dort vor sich hin oxidierten. Einer davon ist ein öl-gelagerter Jun-Air J-6 aus dem Jahr 1987 – alt aber dennoch flüsterleiste im Büro und offenbar auch heute noch sehr viel Wert.

    Ursprünglich sollte alles an Lackierequipment nur in den Verkauf bei Ebay gehen, um Platz zu schaffen, aber dafür musste es einmal gesäubert und auf Herz und Nieren getestet werden. Dieser Test artete dann in einer Lackieraktion an einer der Abdeckplatten unseres ziemlich verrosteten Grills aus, was recht spaßig war. Als Farbe kam ein Geraniumrot aus der einer großen Acryl-Farbpalette von Schmicke (ebenfalls noch aus den frühen 90ern) zum Einsatz und eine ziemlich fette Lackierpistole, die die gesamte Farbe in Sekunden heraussaugte und -pustete.

    Alles natürlich draußen auf dem Rasen bei einer Menge herumfliegenden Pollen und Insekten, wie es sich für einen anständigen Test gehört. 🙈

    Nachdem das Ergebnis aber am nächsten Tag tatsächlich gar nicht sooo scheiße aussah, wie bei den gegebenen Bedingungen gedacht, und Lust auf mehr machte, habe ich mir daher nun vor ca. drei Wochen eine neue Airbrush von Harder & Steenbeck bestellt, die Evolution 2024 CRplus 2 in 1 (mit zwei Nadeln/Düsen), die zwar nicht ganz günstig war, aber wer billig kauft, kauft bekanntlich zweimal. Und ich wollte mir das neue Hobby nicht direkt wieder mit den ersten Versuchen vermiesen.

    Dazu gab’s dann viel Zubehör, wie eine kleine Lackierkabine mit Absaugfunktion, Atemmaske, speziellen Reiniger und generell viel Reinigungszubehör, Farbfilter, neue Farben, Grundierungen, Finisher und und und…

    Ich habe bisher neben des Einlesens nur ein einziges Lernprojekt begonnen. Die ersten paar Tests verliefen nur auf einem Blatt Papier ab. Danach bin ich zu einem Blumentopf aus Kunststoff übergegangen (die Dinger, die auf dem Friedhof immer in 24er-Packs entsorgt werden). Die haben wir ohnehin wie Sand am Meer und damit kann man nichts kaputt machen, dachte ich mir. Der gelbe Topf musste dann erst gründlich von Erde befreit, grundiert und anschließend mit mehreren Farbschichten überzogen werden, bevor ich mit einer Klarlack-Versiegelung (Vallejo Gloss Varnish) das ganze abgerundet habe. Ich hatte eine Landschaft vor Augen, aber meine Frau musste mir ja eine Oster-Szene in den Kopf setzen. 😅

    Ich finde die ersten Gehversuche an sich schon gar nicht so schlecht. Womit ich noch nicht zufrieden bin, ist dass die Airbrush recht häufig zu „spucken“ beginnt da die Farbe von Schmincke trotz Verdünnung durch Isopropanol, Flow Improver oder simplen Glasreiniger immer wieder die Düse verstopft. Daher habe ich mir nun noch ein Set Leder- und Holzfarben von Vallejo bestellt. Bisher habe ich die noch nicht ausprobiert, aber zumindest kann ich da das Alter als mögliche Problemquelle ausschließen. Und den Klarlack auch wirklich flächendeckend zum Glänzen zu bringen (ich habe hier das Aussehen von bestem Autolack im Hinterkopf), das muss ich auch noch besser hinbekommen. Mal schauen, was das nächste Lernobjekt sein wird. 😊

  • Transport Tycoon

    Transport Tycoon

    Ich habe mal wieder eines meiner Retro-Spiele rausgekramt. Obwohl, da ich es eigentlich alle paar Jahre hervorhole und es in der Open Source-Variante ständig weiterentwickelt wird, ist es gar nicht so Retro wie man meinen mag. Die Rede ist also von Open Transport Tycoon Deluxe, was heutzutage kostenlos spielbar ist. wenn es von der Website geladen wird oder zu einem fairen Obolus, wenn man es bei Steam bezieht (habe ich erst später herausgefunden, da ich es bereits seit Jahren dort besitze).

    Mir macht es nach wie vor Spaß und ich finde es erstaunlich, dass die Entwicklung so viele Jahre nach der ursprünglichen Veröffentlichung immer noch fortgeführt wird. Ich habe es mal für die Öffentlichkeit angespielt und die Basics der Transportsimulation ohne festen Plan erklärt.

  • Neuaufbau

    Derzeit baue ich die Homepage auf anderer, technischer Basis neue auf, was etwas dauern kann. Ich werde die alten Inhalte aber Stück für Stück importieren und dann soll es auch öfters mal etwas neues geben.

  • H-Blockx

    Gestern war ich auf einem Konzert der H-Blockx… ja, die Jungs, die in den 90ern schon so cool waren und viele rockige Party-Hymnen geschaffen haben. Und sie haben es immer noch drauf, obwohl ich zuvor lange nicht von ihnen gehört haben. Und von meinem Lieblingsalbum „Time to Move“ haben sie auch ein paar Songs gespielt. Wobei, die Tracks vom neuen Album haben auch gut Power, die muss man nur erst ein paar Mal gehört haben.

  • Konzert Purple Paisleys und die neue Sony Cam

    Die noch junge Band The Purple Paisleys hat mich angesprochen, ob ich denn nicht ein Konzertvideo von ihrem ersten Konzert vor großer Menschenmenge anfertigen könnte. So etwas habe ich ja bisher nur ausschnittweise mit dem Smartphone gefilmt, da es vom Veranstalter normalerweise untersagt ist, Kameras mit auf das Gelände zu bringen. Dennoch haben meine vorherigen Videos wohl dennoch offenbar genug überzeugt.

    Bei diesem Konzert war meine bzw. unsere Rolle nun eine andere, eben nicht als zahlender Gast, sondern als Teil des Veranstaltungsteams. Das schrie aber förmlich danach, die vor wenigen Tagen gekaufte Sony A7s III mal in so einem schwierigen Lichtumfeld zu testen. an sich nur als Zweitkamera. Also Hauptkamera kam – wie mit der Band vereinbart – mein Google Pixel 8 Pro zum Einsatz.

    Wer hätte gedacht, dass es sich bereits direkt nach dem Konzert herausstellt, dass die Rollen beider Geräte genau getauscht werden müssten und das Smartphone nur Lücken zwischen den Szenen bereitstellen musste, da die Qualität der A7s III so überragend war. Wir kamen bereits in der VIP-Area ins schwärmen,.als wir ein paar Szenen auf dem Atomos-Fieldmonitor geschaut haben. Im Schnitt kam dann die volle Qualität zum Vorschein. Somit war es für mich ein gelungener Test und die Band hat nun unerwartet ein Premium-Video für die Homepage bekommen.